Trainer und Ausbilder Stefan Morawietz im Interview

 

Stefan Morawietz, Fitness Coach, Trainer Actic Fitness
Stefan Morawietz – Fitness Coach und Ausbilder bei Actic Fitness

Dominik: Vielen Dank dass du das Interview gibst! Fangen wir doch gleich an – Wer bist du und was machst du?

Stefan: Ich arbeite seit ein paar Jahren für eine schwedische Fitnesskette (als Ausbilder der Trainer hier in Deutschland), und diese Blogs und meine FB-Seite waren ursprünglich als ergänzender Input für die Teilnehmer meiner Schulungen und Workshops, sowie für die von mir betreuten Fitnesssportler in unseren Studios gedacht.

Diese Blog-Sammlung wurde mit der Zeit immer umfangreicher, und so habe ich erst kürzlich eine öffentliche FB-Seite online gestellt, auf der jetzt alle meine Blogs zu lesen sind.

Hier mal der Link.

Dort werde ich auch weiterhin Beiträge zum Thema Fitness, Ernährung, Krafttraining usw. posten.

Ich habe eine längere Zeit im Ausland gelebt, das hat meinem Englisch nicht geschadet. Mein erstes Büchlein habe ich tatsächlich auf Englisch verzapft. Das war aber auch eine schwere Geburt!

Ehrlich gesagt, lese ich zurzeit nicht sehr viel englische Fachartikel. Ich hab mal ne Zeitlang T.C. Luoma gemocht (wegen seines anschaulichen Schreibstils), Jason Ferrugia lese ich auch mal ab und zu. Ansonsten mag ich die klassischen Bücher von Stuart McRobert und natürlich Mike Mentzer.

Dominik: Wie kommst du in den Bereich?

Stefan: Ich habe seit frühester Kindheit Kampfsport gemacht und in dem Bereich auch 15 Jahre lang als Trainer gearbeitet. Ich hatte als etwa Zwanzigjähriger ein kurzes Zwischenspiel als Bodybuilder, musste mich dann aber irgendwann entscheiden und wurde schließlich Mitglied der deutschen Wushu-Nationalmannschaft. Natürlich habe ich neben dem Kampfsport auch immer intensives Kraft- und Konditionstraining betrieben. Anfang 2000 bin ich dann für sechs Jahre nach China gegangen und habe mich dort als Stuntman, Schauspieler und Personaltrainer durchgeschlagen. Seit 2008 bin ich wieder in Deutschland und wohne zurzeit in Wolfsburg. Ich habe dort angefangen, als Fitnesstrainer zu arbeiten, einen Haufen Trainerscheine und Lizenzen gemacht und bilde wie gesagt inzwischen für eine große schwedische Fitnessstudiokette deutschlandweit die Flächentrainer aus.

Stefan Morawietz bei Trainer Fortbildung/Ausbildung
Nachdem Stefan 6 Jahre in China als Stuntmen, Schauspieler und Personaltrainer gearbeitet hat, wohnt er nun wieder in Deutschland und bildet für eine der größten schwedischen Fitnessstudioketten Trainer aus.

Dominik: Wie siehst du die Fitnessindustrie? Was ärgert dich da total?

Stefan: Schon den Ausdruck “Industrie” im Zusammenhang mit Fitness finde ich etwas seltsam. Fitness ist Big Business geworden, und eine Menge Leute, die mit Gesundheit und Sport noch nie vorher etwas am Hut hatten (oft auch nach wie vor nicht ernsthaft haben), verdienen sich damit jetzt eine goldene Nase. Solange die Qualität darunter nicht leidet, habe ich auch weiter kein Problem damit.
Ich liebe es, in der Fitnessbranche zu arbeiten, trotzdem stören mich natürlich ein paar Dinge: die meist schlechte Bezahlung oft erstklassig ausgebildeter und hochmotivierter Trainer (besonders in vielen großen Ketten, die Millionengewinne einfahren, aber Dinge wie Betriebsräte, fairen Urlaubsanspruch und angemessenes Gehalt unterdrücken).

Studios werden mehr und mehr von Kaufleuten und nicht von Sportlern oder Gesundheitsexperten geleitet, was zur Folge hat, dass immer weniger Personal in immer weniger Zeit immer mehr Aufgaben verrichten muss. Das führt dazu, dass zum Teil sehr gute Trainer auch von den Mitgliedern eher als billige “Mädchen für alles” angesehen werden, anstatt als die qualifizierten Fachkräfte in der Gesundheitsprävention, die sie ja eigentlich sind bzw. sein sollten.

Ich bin in Sportvereinen und kleinen privaten Fitnessstudios groß geworden, wo der Coach mit großem Respekt behandelt wird, und tue mich immer noch schwer damit, Sport- und Fitnesstrainer als reine Dienstleister und Sevicekräfte, vergleichbar mit einer Empfangsdame im Sonnenstudio oder einem All-Inclusive-Animateur, anzusehen. So lässt sich nur schwer ein wirklicher Berufsethos in unserem Bereich entwickeln.

Eine andere Sache, die mich wurmt, ist der Hang zur Scharlatanerie, der in unserem Metier seit jeher weit verbreitet ist. Anstatt mit sportwissenschaftlichen Fakten wird viel zu oft bewußt mit rein kommerziell orientierten und letztlich unhaltbaren Werbeversprechen gearbeitet.

Dominik: Was machen Trainer oder Coaches viel zu oft falsch?

Stefan: Es ist nicht immer einfach, im Fitnessbereich mit “falsch” oder “richtig” zu argumentieren. Alles hängt von der Zielsetzung ab. Da liegt das Hauptproblem. Natürlich trainiere ich mit einem Leistungsbodybuilder, der nur aufpacken will und dem seine Gesundheit dabei relativ wurscht ist, anders als mit Muttchen Brammel, die es bei der Gartenarbeit manchmal im Rücken hat. Aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit gehen viele Trainer grundsätzlich nach Schema F vor.

Stefan Morawietz mit Kundin, Personal Training, Actic Fitness
Das pauschale Vorgehen vieler Trainer stört Stefan, deshalb hat individuelle Beratung bei ihm oberste Priorität

Besonders im Bereich Cardio und Körperfettreduktion wird viel total veralteter Murks gemacht. Die Trainingsplanung hängt aber immer von der individuellen Zielsetzung ab. Viele Trainer beschäftigen sich auch einfach zu wenig mit Sportwissenschaft, und wenn sie es tun, dann setzen sie es nicht um, weil viele Kunden lieber eine schöne Lüge als eine unbequeme Wahrheit hören wollen.

Unterm Strich ist es mir aber immer noch lieber, die Leute trainieren nicht ganz “optimal”, als wenn sie gar nicht trainieren.

Ein weiterer großer Minuspunkt ist die mangelnde Trainingssteuerung bzw. teilweise unterirdische Betreuung. Trainingsprotokolle, Anamnese und Ernährungsberatung sind in vielen Studios immer noch Fremdwörter.

Dominik: Was würdest du einem Trainer oder Coach, der noch am Anfang steht, besonders ans Herz legen?

Stefan: Ich habe es ja schon angedeutet, man sollte sich meiner Ansicht nach intensiv mit der aktuellen Sport- und Trainingslehre befassen. Fortbildung ist angesagt. Es hat sich viel getan, gerade im Bereich Krafttraining… aber viele Trainer sind immer noch auf dem Stand von vor 30 Jahren. Ich selbst habe in Seminaren gesessen, in denen der Referent sein Wissen über Trainingsmethodik zum größten Teil aus der FLEX hatte!

Stefan Morawietz bei der Trainer Ausbildung, Fitness, Trainer, Actic Fitness
Solides Fachwissen ist das Fundament um ein guter und erfolgreicher Trainer zu werden

Man muss also etwas Zeit und Geld in seine Ausbildung investieren, wenn man auf der Fläche ernstgenommen werden will. Leider ist das Ausbildungsniveau im Fitnessbereich auch nicht unbedingt flächendeckend gleich hoch, da es gesetzlich nicht geregelt ist. Ein schön bedrucktes Blatt Papier mit einem Stempel ist noch lange kein Garant für solides Fachwissen und Trainingserfahrung.

Dominik: Was hast du nur mit viel Mühe und Schmerzen über die Jahre gelernt – aber bist davon überzeugt, dass es das mehr als wert war?

Stefan: Ich habe mit Mühe und Schmerzen gelernt, dass man sich gerade im Krafttraining viel Mühe und Schmerzen ersparen kann, wenn man erkennt, dass hier weniger oft mehr ist… und dass man sich als Kraftsportler auch manchmal zum Pausieren zwingen muss, wenn man seine eigenen Fortschritte nicht sabotieren will.

Wer sich nicht durch Übertraining oder Verletzungen um die Früchte seiner harten Arbeit bringen möchte, der sollte lernen, auch mal auf die Warnsignale seines Körpers zu hören.

Die “Was-mich-nicht-umbringt-macht-mich-nur-noch-stärker”-Attitüde vieler Bodybuilder und Fitnessathleten hat schon so manche Sportkarriere frühzeitig beendet.

Über die Jahre wird Zeit immer wertvoller. Und es gibt tatsächlich auch noch ein Leben außerhalb des Studios, der Turnhalle, der Box oder was auch immer.

Ich habe aber auch gelernt (lernen müssen!), dass Hochleistungssport nichts mit Gesundheit zu tun hat. Trotzdem habe ich meine Zipperlein immer noch lieber vom Sport als vom Rumsitzen.

Dominik: Welchen Trainern hilfst du besonders gerne?

Stefan: Ich mag Menschen, die offen und wissbegierig sind. Das Schlimmste sind “alte Hasen”, die von ihrer Meinung, sei sie auch noch so abwegig und überholt, durch keine wissenschaftliche Erkenntnis oder logische Schlußfolgerung abzubringen sind. Was nicht heißen soll, dass Verbohrtheit irgendwie vom Alter abhängig wäre.

Stefan Morawietz mit Trainer bei Fortbildung
Mit Trainern die sich auch auf etwas Neues einlassen arbeitet Stefan am liebsten

Am meisten Spaß macht es, mit Trainern zu arbeiten, die bereit sind, Neues auch am eigenen Leibe aus zu probieren. Wie will man jemanden für etwas begeistern, was man selbst nicht praktiziert?

Dominik: Was muss ein wirklich guter Trainer können?

Stefan Morawietz mit Kunden, Fitness, Bankdrücken
Fingerspitzengefühl ist nur eine wichtige Eigenschaft eines guten Trainers, fachliche Qualifikation und Professionalität spielen auch eine große Rolle

Stefan: Eine ganze Menge, denke ich. Erstmal muss er Fingerspitzengefühl haben und die Menschen dort abholen, wo sie stehen. Dozieren sollte er auf der Fläche so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Trotzdem muss er in der Lage sein, auf Fragen angemessen zu antworten und sportliche Zusammenhänge und Übungsausführung knapp und präzise zu erklären und korrekt vorzuführen. Neben dieser fachlichen Qualifikation und Professionalität sollte er natürlich auch motivieren können und ein überzeugender “Botschafter” in Sachen Fitness und Gesundheit sein. Dabei muss er aber nicht zum ewig grinsenden Bespaßungs-Klon werden… er muss nur glaubwürdig sein und fähig, seine Trainingsversprechen einzuhalten und im Idealfall auch vorzuleben.
Ein wirklich professioneller Trainer ist sich immer seiner enormen Verantwortung bewusst und dementsprechend stolz auf den Job, den er macht.
Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung. Das empfindet jeder sicher anders. Viel zu vielen Mitgliedern im Studio reicht es völlig, wenn ein Trainer ihnen erzählt, was sie hören wollen.

Dominik: Jemand der noch nicht so gut ist – was sollte der tun um besser zu werden? Irgendwelche Bücher, Seminare, Fortbildungen o.ä. die du ganz stark empfiehlst?

Stefan: Ohne jetzt ein bestimmtes Lehrinstitut zu nennen, irgendeine Basis-Lizenz sollte jeder Trainer wenigstens gemacht haben, damit er über die nötigen Grundkenntnisse über Anatomie, Trainingslehre, Ernährung usw. verfügt. Jede Form der Weiterbildung ist begrüßenswert. Niemals stehen bleiben. In unseren Unternehmen machen wir In-House-Schulungen für unsere Mitarbeiter… das finde ich beispielhaft. Ich habe allerdings schon Hochschulabgänger mit einem Master in Sportwissenschaften kennengelernt, deren Wissen über Krafttraining bestenfalls rudimentär war… (dafür kannten sie die Basketball-Regeln aus dem FF). Das hängt wohl auch stark von der jeweiligen Uni ab. Wie auch immer: lesen, lesen, lesen. Und nicht nur die Muscle & Fitness oder die Memoiren von Arnold, sondern aktuelle Fachliteratur und evidenzbasierte Studien zum Thema Krafttraining, Ernährung und Ausdauertraining.

Dominik: Welche Fehler machen die Klienten und Kunden in der Fitnessindustrie? Worauf fallen sie rein oder auf welche Irrwege gehen sie? Wie hilfst du ihnen als Coach das zu vermeiden?

Stefan Morawietz hilft Kunden bei Training, Fitness, Maschinentraining
Viele Leute suchen immer wieder nach Abkürzungen, doch wer sich nicht anstrengt und seine Comfort-Zone nie verlässt, wird seine Trainingsziele nie erreichen

Stefan: Ich weiß nicht, ob Fehler das richtige Wort ist. Viele Menschen glauben einfach alles, sobald es irgendwo gedruckt steht. Aber nicht alles davon ist seriös oder wissenschaftlich haltbar. Gerade die populären Fitness- und Lifestyle-Magazine wie Shape, Fit for Fun oder Men’s Health verbreiten viel Unsinn und helfen dabei, dass viele Trainingsmythen einfach nicht tot zu kriegen sind. Man darf nie vergessen: solche Blätter sind vor allem kommerziell ausgerichtet. Wenn ich also in der Januar-Ausgabe lese, dass man mit einer einzigen Bauchmuskelübung wie z.B. Crunches (oder mit der richtigen Ernährung und einem Ganzkörpertraining sogar komplett ohne spezielles Bauchtraining!) lebenslang glücklich werden und ein super Sixpack erreichen kann, wozu sollte ich mir dann noch das Februar-Heft kaufen?
Noch schlimmer sind die Bodybuilding-Magazine, die mindestens zu einem Drittel aus Werbung für vollkommen überflüssige und lächerlich teure Nahrungsergänzungsmittel bestehen. Bevor Neumitglieder im Studio überhaupt eine Hantel angefasst haben, wollen sie wissen, ob der Einsatz von L-Carnitin oder BCAAs mehr bringt.

Da kann man sich als Coach schonmal den Mund fusselig reden. Trotzdem glaube ich, es ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, den Leuten reinen Wein ein zu schenken… auch wenn wir oft gegen Windmühlen ankämpfen müssen. Viele Menschen suchen nach Abkürzungen und haben völlig unrealistische Vorstellungen davon, was sie im Fitnesssport auf natürlichem Wege erreichen können. Aber es gibt keinen leichten Weg. Nicht falsch verstehen: es ist eine Menge machbar, und man kann sich immer verbessern… aber ohne Anstrengung, Schweiß und das Verlassen der Comfort-Zone werden wir unsere Trainingsziele kaum erreichen. Und was tatsächlich drin liegt, weiß man immer erst hinterher. Dass so eine sportliche Herausforderung und das Besiegen des inneren Schweinehundes auch richtig Spaß machen und unglaublich lohnend und befriedigend sein kann, müssen wir als Trainer halt glaubwürdig rüberbringen… und dann wird das irgendwann ein Selbstläufer.

Dazu muss man nicht unbedingt das Rad neu erfinden oder die Dinge unnötig verkomplizieren. Erfolg im Krafttraining ist eigentlich ganz einfach. Aber wie so oft im Leben sind die einfachsten Dinge oft die schwierigsten.

Dominik: Was sind deine Pläne für die Zukunft? Was willst du noch für dich erreichen?

Stefan: Erstmal die Weltherrschaft und danach sehen wir weiter. Aber im Ernst… frag mich was Leichteres. Ich will natürlich solange wie möglich fit und in Form bleiben. Training wird immer ein fester Bestandteil meines Lebens sein. Vielleicht schreibe ich auch mal ein Buch über Hochintensitätstraining… da gibt es im deutschen Sprachraum immer noch Bedarf, denke ich.

 

Form von Stefan Morawietz, Fitness, Bodybuilding, Trainer
Eine gute Form möchte Stefan so lange wie möglich halten

Wie lange ich mir den Stress als Referent und Ausbilder noch antue, steht in den Sternen. Im Moment macht das viele Rumreisen und Unterrichten noch Spaß, aber ich werde ja auch nicht jünger. Ich werde mir in jedem Fall bald ein kleines Team zusammenstellen, das mich bei meiner Arbeit unterstützt. Das Unternehmen, für das ich tätig bin, expandiert. Wir haben im Moment dreizehn Studios in Deutschland, es werden jedes Jahr mehr, und ich kann das Pensum kaum noch allein bewältigen.

Wie auch immer, meine Interessen sind sehr breit gefächert. Ich bin ein Allrounder und halte Abwechslung für die Würze des Lebens. Ich nehme es wie es kommt.

Dominik: Wie gehst du mit den “Glaubenskriegen” um? Es gibt ja sehr viele “Schulen” oder eher schon “Sekten”, die sich untereinander bekriegen. Was tust du wenn du auf Dogmen stößt? Ziehst du dich aus der Diskussion zurück oder argumentierst (u.a. zum wohle der stillen Mitleser) oder hast du noch eine andere Lösung gefunden?

Stefan: Da ich ja aus der HIT bzw. der Low-Volume-Ecke komme, bin ich mit solchen “Glaubenskriegen”, die ja lächerlicherweise seit Jahrzehnten besonders in den USA bis aufs Blut geführt werden, bestens vertraut und habe mich in der Vergangenheit immer wieder allzu gerne in nutzlose Diskussionen verstricken lassen. Dazu sind mir aber meine Zeit und meine Nerven inzwischen zu schade. Im Alter wird man ruhiger. Schon das Wort “Glauben” hat im Bereich der Trainingslehre nichts zu suchen. Ich arbeite lieber mit Wissen, und ich verweise jetzt nur noch auf die umfangreiche aktuelle Studienlage, die eindeutig belegt, dass so ziemlich jedes Trainingssystem zum Erfolg führen kann, sofern die Ausschlag gebenden Prinzipien erfüllt sind. Die sollte man allerdings kennen. Und da gibt es gar nicht so viele Dinge, die wirklich entscheidend sind. Es gibt da eigentlich überhaupt nichts mehr zu diskutieren. Ich befasse mich deshalb auch grundsätzlich nicht mehr mit Meinungen, sondern nur noch mit sportwissenschaftlich untermauerten Fakten. Ich bin schon lange nicht mehr als Missionar unterwegs…. was nicht heißt, dass mir die Verbreitung von Information nicht am Herzen liegt. Im Gegenteil. Sonst würde ich ja auch keine Facebook-Seite zu dem Thema betreiben.

Letztlich sind alle wichtigen Informationen da, man muss sich halt nur die Mühe machen, sie zu suchen. Und dann sollte man noch in der Lage sein, die Spreu vom Weizen, also die Fakten von den Mythen zu trennen. Das setzt natürlich ein gewisses Maß an Wissensdurst, gesundem Menschenverstand und geistiger Beweglichkeit voraus.
Ich bin gerne bereit mit jedem, der vernünftigen Argumenten zugänglich ist, über Trainingslehre, Ernährung usw. zu debattieren… und ich werde immer jedem Kunden nach bestem Wissen und Gewissen Rede und Antwort stehen. Aber nicht mehr auf Kosten meines Nervenkostüms und meines Seelenfriedens.

Im Grunde soll jeder nach seiner Fasson selig werden. Und wer nicht will, der hat schon.